1. Newsletter 12/2008

Geliebte Menschen

Hallo,

jetzt sind wir also in der schönen Adventszeit angekommen. Nun schreibe ich also schon ziemlich genau ein Jahr meinen Newsletter. Die Anzahl der Abonnenten steigt immer schön weiter. Dafür möchte ich mich mal wieder bei Euch bedanken.

Die Adventszeit wird gerne auch als die besinnliche Jahreszeit bezeichnet, in der man an alle Menschen denken soll, die einem wichtig sind. Man wird daran erinnert, dass man auch für andere da sein soll. Es wird viel gespendet und gesammelt für Menschen, denen es nicht so gut geht.

Ich hoffe dabei, dass Ihr an alle Menschen denkt, die bedürftig sind und die etwas brauchen. Keine Angst ich möchte nicht um Geld für irgendwas oder irgendjemanden bitten. Nein, ich wollte Dich daran erinnern, dass vielleicht auch Du irgendwelche Bedürfnisse hast! Dinge oder Wünsche, für die Du sonst keine Zeit hast oder Dir keine nimmst!

Dann wäre doch jetzt die ideale Zeit damit anzufangen. Tu Dir immer wieder etwas Gutes! Irgendetwas, das Du auch für einen geliebten Menschen machen würdest. Die Dinge müssen auch gar nicht mit Geld verbunden sein. Nein, es können auch kleinere Sachen oder Gefühlsregungen sein.

Nutze doch die Zeit der Besinnung, um einfach mal mit Dir in Kontakt zu kommen. Nimm Dir Zeit für Dich, spür in Dich hinein und erkenne Deine Anliegen und die Sachen die Dich antreiben.

Wenn Du Dir dann im Klaren bist, was gut für Dich ist, dann bist Du auch viel leichter in der Lage, anderen etwas gut zu tun. Denn so gelangst Du in Deine Mitte und Deine Kraft.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei

Dein Insperater
Uli


2. Newsletter 12/2008

Neuanfang

Hallo,

ich habe mir überlegt, was ich jetzt vor Weihnachten Schönes und Inspirierendes schreiben könnte. Da brachte mich Iris auf eine Idee!

Nun kommt ja auch die Zeit der Familie, wo man die vertraute Nähe sucht von Menschen, die einem wichtig sind. Sie meinte: Mach doch dazu mal einen Newsletter. Zuerst fand ich das Thema nicht so packend, aber dann dachte ich, ja doch, das hat etwas.

Denn wie viele Menschen gibt es die aus verschiedensten Gründen Weihnachten alleine verbringen werden. Klar, gibt es viele Techniken, die einen dabei unterstützen können, mit dem was jetzt ist gut klar zu kommen.

Aber wäre jetzt nicht auch die ideale Zeit, mal über das vergangene nachzudenken und die gemachten Erfahrungen anzuschauen und die gemachten Rückschlüsse zu überprüfen?

Denn, wenn ich nun davon ausgehe, dass ich alles was ich erlebe auch mit in mein Leben rufe, legt das den Schluss nahe, zu überlegen: Warum entstand diese Situation so überhaupt?

In einem meiner letzten Coaching-Gespräche ging es mal wieder darum, dass sich die Eltern von meinem Klienten nicht gerade toll benommen haben. Ich stellte dann die Frage in den Raum, warum die das wohl so taten.

Wir kamen sehr schnell zu dem Ergebnis, dass manch raues Wort eigentlich der verzweifelte, liebevolle Versuch war, dem Kind etwas beizubringen. Das machte zwar die Handlung an sich nicht besser, aber so ein herangehen an den Vorfall verändert die Sichtweise und schafft oft eine gewisse Akzeptanz für das Geschehene.

Ja, das Vorgefallene ist und bleibt häufig schlimm. Aber durch die veränderte Sichtweise kann man dem anderen vielleicht doch wieder leichter verzeihen und kommt in die Verfassung, in der man sogar die Liebe hinter der Tat erkennen kann. Dadurch ist man eher in der Lage, etwas ganz persönliches für das Fest der Liebe beizutragen.

Ich fordere Dich nun ganz sicher nicht auf ,alles Erlebte gut zu heißen und jedem zu verzeihen. Nein, dass steht mir auch gar nicht zu. Sondern ich wollte Dich einfach mal darauf hinweisen, wie man durch recht einfache Übungen in die Lage gerät, schon im Vorfeld einiges für ein schönes Weihnachtsfest zu tun.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei

Dein Insperater
Uli


3. Newsletter 12/2008

Unterschied zwischen Perfekt und Vollkommen

Hallo,

ich treffe schon seit längerer Zeit immer wieder Menschen, die versuchen, die totalen Perfektionisten zu sein. Diesem Ziel
jagen Sie recht verzweifelt hinterher.

Eines mal vorne weg, den ganz perfekten Zustand gibt es nach meiner Ansicht gar nicht und er wäre auch nicht erstrebenswert.

Ich zum Beispiel wollte früher immer geliebt werden und zwar von allen Menschen auf der Welt. Klar waren mir die Menschen in anderen Länder erst mal egal, aber spätestens, wenn jemand in mein Leben eingetreten ist, musste er mich mögen. Diesem Ziel ordnete ich alles unter und versuchte deshalb für jeden perfekt zu sein.

Ich bin mehr als froh, dass ich aus dieser Lebenserfahrung schon sehr lange raus bin. Ja, heute kann ich sogar sagen, dass ich mir Gedanken machen würde, wenn mich alle Menschen mögen würden. Denn ich glaube, das hat noch kein menschliches Lebewesen erreicht.

Aber warum jagen wir dem perfekten Zustand trotzdem nach? Ich denke mal, dass wir davon ausgehen, dass wir uns dann in Sicherheit befinden und alles gut ausgeht. Wenn alles perfekt ist, haben einen alle lieb und man kann in Ruhe leben.

Nehmen wir doch mal das bevorstehende Weihnachtsfest: Wie viele Menschen werden wieder versuchen das perfekte Fest zu erleben?
Sie überlegen sich schon vorher was sie machen und wie anderen dann wohl darauf reagieren. Sie gehen in Gedanken alles durch. Wenn sich aber nicht alle Beteiligten an den Plan halten, den Sie meistens nicht mal kennen und einfach anders reagieren als geplant, geht so für viele die Welt unter und das perfekt geplante Fest endet in Streit und Unbehagen.

Deshalb sage ich jetzt zum Beispiel für Weinachten, man kann versuchen einen gut organisierten Rahmen zu planen. Aber wenn
man ein schönes Weihnachtsfest erleben will, sollte man meiner Meinung nach eher ein vollkommenes Fest anstreben.

Denn bei einem vollkommenen Fest kann sich, nach meiner Definition, jeder einbringen, so wie er ist. Denn wir sind alle vollkommene Menschen und somit können wir nichts falsch machen.

Natürlich verhält sich nicht jeder immer so wie wir uns das vorstellen. Aber wenn ich davon ausgehe, dass alle nur Menschen sind und ich bestimmt auch Dinge mache, die anderen nicht immer gefallen, wird mir klar das jeder von uns vollkommen ist!

Mit dieser Ansicht erlebe ich ein vollkommenes und wohl auch ein harmonisches Weihnachtsfest und das ist doch meistens auch das Ziel der Menschen, die ein perfektes Fest erleben wollen!

Und wenn du ein vollkommenes Weihnachtsfest erlebt hast und weißt wie das geht, kann auch der Rest des Jahres vollkommen werden und dabei wünsche ich Dir viel Spass!

Dein Insperater
Uli


4. Newsletter 12/2008

Resonanzkörper

Hallo,

heute geht es mir mal wieder um das Gesetz der Anziehung. Aus der Quantenphysik ist ja inzwischen allgemein bekannt, dass wir durch unser Denken und Handeln unser Leben sehr stark beeinflussen.

Ich weiß, dass ich darauf schon öfters einging. Aber heute möchte ich Dir noch einen zusätzlichen Aspekt aufzeichnen, der auch noch mal die Bedeutung der Eigenliebe hervorhebt.

Wie gesagt, die Quantenphysiker haben inzwischen die Macht unserer Gedanken bewiesen. Dieser Beweis bedeutet, dass das, was wir im Leben alles erleben dürfen oder aus Sicht mancher erleben müssen, von uns angezogen wird.

Wir funktionieren meiner Ansicht nach ähnlich wie ein Radio! Wir haben eine bestimmte Sendebreite und nur diese Frequenzen können wir empfangen.

Beim Radio werden die Senderplätze bzw. die Kapazität vom Hersteller bzw. von den sendenden Stationen vorgegeben.

Wie ist das jetzt bei uns? Wer bestimmt denn welche Sendewellen bzw. Emotionen wir empfangen? Klar, man könnte nun sagen: Unsere Mitbürger und unser soziales Umfeld. Denn wenn die gut drauf sind, dann kann ich auch gute Schwingungen aufnehmen. Ja, doch diese These hat was!

Aber wie kommt es dann, dass sich der eine irgendwo total wohlfühlt und sein Freund neben dran sich total unwohl fühlt. Wie kann so etwas sein, wenn alles nur von außen abhängt?

Oder legt das nun doch nur eine Schlussfolgerung nahe?

Nämlich die, dass es nur an einem selber liegen kann? Wir selber bestimmen auf welchen Frequenzen wir senden und auch empfangen. Dies tun wir natürlich meistens unbewusst. Denn mir ist klar, dass wir uns vieles von dem was wir erleben, niemals freiwillig antun würden.

Da stellt sich die logische Frage: Warum ist das trotzdem so? Die Erklärung ist recht einfach. Wir greifen immer wieder auf Glaubenssätze zurück. Das heißt, wir haben irgendwann in unserem Leben mal eine Situation beurteilt! Nun greift unser Unterbewusstsein automatisch, wenn sich eine ähnliche Situation ergibt, wieder auf die alte Erfahrung zurück.

Ja, das machte und macht sogar häufig noch Sinn. Denn wenn man mal in eine schwierige Situation gerät, ist es gut, dass wir nicht erst nachdenken müssen: Ups, was mach ich denn nun? Nein, wir können sofort handeln.

Nun stellt sich die Frage: Wie oft geraten wir denn in solche Situationen? Was hier aber noch dazu kommt, ist folgender Umstand: Unser Gehirn greift ungefiltert auf die gemachten Erfahrungen zurück und sendet dann auch auf dieser alten Frequenz von damals weiter. Also, es berücksichtigt dabei nicht wie alt wir zu dem Zeitpunkt des Erlebten waren oder auch in welcher Verfassung oder Umgebung wir waren. Das spielt alles keine Rolle. Es wird auf die Erfahrungen einfach so zurückgegriffen.

Keine Angst, ich empfehle Dir jetzt nicht schon wieder Deine Rückschlüsse, die Du aufgrund des Erfahrenden gemacht hast, zu überprüfen. Wobei sich das auch immer lohnt. Nein, ich möchte dass Du versuchst, möglichst viele neue Erfahrungen zu machen und dadurch die alten zu überschreiben.

Aus meiner Sicht, geht das am Effektivsten, wenn man seine Eigenliebe immer weiter steigert. Denn im Gefühl der Liebe stelle ich meine Empfängerstationen automatisch auf Positives ein! Allein dies führt schon zu einem glücklicheren Leben und nebenbei auch noch zu Spaß ohne Ende!

Dein Insperater
Uli